„Die rasche und gelingende Integration von hundertausenden Flüchtlingen in Deutschland ist eine Herausforderung, die ihresgleichen sucht“, erklärt die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ingeborg Sahler-Fesel, angesichts der heutigen Integrationskonferenz des Landes. „Ob sie erfolgreich gestaltet wird, hängt nicht zuletzt davon ab, ob es bundes- und landesweit eine überzeugende Integrationsstrategie gibt, welche Maßnahmen und Einzel-Entscheidungen etwa in den Bereichen Sprachförderung, Arbeitsmarkt, Schule, Hochschule, Gesundheit, Wohnen und soziales Leben getroffen werden. Integrationspolitische Leitlinie muss dabei sein: Populistische, vermeintlich einfache Lösungen gibt es nicht; erfolgversprechend sind abgestimmte, realitätsnahe Vorschläge.“

Sahler-Fesel betont: „Das Land Rheinland-Pfalz und die sie tragenden Regierungsfraktionen haben ihre Hausaufgaben gemacht und seit Ende 2014 ein Paket von Integrationsmaßnahmen auf den Weg gebracht, zum Teil bereits umgesetzt. Das Integrationskonzept beinhaltet unter anderem die Einrichtung oder Förderung von Koordinierungsstellen, Beschäftigungspiloten, Flüchtlingsnetzwerkern, Qualifizierungsangeboten etwa für Integrationslotsen sowie flächendeckende Sprach- und Orientierungskurse. Genau richtig ist, auf der Integrationskonferenz die verschiedenen Maßnahmen mit Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, Sportbünden, Hilfsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, muslimischen Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden zu beraten. Angesichts der großen flüchtlingspolitischen Herausforderung müssen alle Gruppen an einem Tisch wirken.“